HL. APOSTEL MATTHIAS

24. 02. 2020


in der Diözese Trier: Hochfest - Diözesanpatron


Von Matthias gibt es wenig sichere Nachrichten; er kam nach der Himmelfahrt Christi durch das Los in das Apostelkollegium (Apg 1,28). Nach unsicheren Berichten stammte Matthias aus einer wohlhabenden Familie in Bethlehem; er habe Jesus in jungen Jahren kennen gelernt und zu den 70 Jüngern gehört, die der zur Verkündigung des Reiches Gottes aussandte (Lk 10,1). Matthias wirkte nach verschiedenen Legenden in Judäa für den Glauben, wurde wegen seiner Heilungen, Bekehrungen und gelehrten Predigten beim Hohen Rat verklagt, zum Tode verurteilt, gesteinigt und nach römischem Brauch mit dem Beil enthauptet. Anderen Überlieferungen zufolge soll er in Griechenland oder im Kaukasus oder in Äthiopien den Glauben verkündet haben und im Jahr 63 zuerst gesteinigt, dann mit dem Beil erschlagen worden sein. Seine Reliquien sind auf Bitten der hl. Helena, der Mutter Kaiser Konstantins, durch Bischof Agritius nach Trier gebracht worden, wo sie in der Benediktinerabtei St. Matthias verehrt werden.