hl. Petrus von Verona, Märtyrer

06. 04. 2020


Er wurde um 1205 in Verona geboren, wurde um 1221/22 Dominikaner. Er war seit 1251 Prior in Como und päpstlicher Inquisitor in Oberitalien sowie in der Toscana und Ancona. Petrus war ein gewandter, vom Volk gefeierter Prediger, der aber von den Irrgläubigen mit Hass verfolgt wurde. Auf Betreiben der Papst- und Kirchengegner wurde er am 6. April 1252 in Farga bei Mailand ermordet. Er starb für den Glauben, die Treue und den Gehorsam zur Kirche. Auf den Boden schrieb er mit seinem Blut das Wort "Credo". Einer der Mörder, Carinus, bekehrte sich und trat später in den Orden ein. Sein Leib wurde in der Kirche S. Eustorgio in Mailand bestattet.


hl. Notker der Stammler

06. 04. 2020


Er erhielt schon früh den Beinamen Balbulus (Stammler), wegen eines Sprachfehlers, den er seit seiner Geburt hatte. Notker stammte aus der Gegend um Sankt Gallen und wurde ebendort um 860 Mönch. Als Gelehrter trug er viel zur ersten Blüte der Abtei bei. Notker war angesehener Lehrer an der Klosterschule und wurde als feinsinniger Gelehrter weithin bekannt. Er verfasste ein Martyrologium und einen Sagenkranz um Karl den Großen. Auch durch Hymnen und Sequenzen, die er nach westfränkischen Vorbildern dichtete und in Musik setzte, wurde Notker berühmt. Er starb am 6. April 912 zu Sankt Gallen. Seine Reliquien ruhen heute auf dem ihm geweihten Altar im Chor des Münsters zu Sankt Gallen.