hl. Kamillus von Lellis

14. 07. 2020


Er wurde 1550 in den Abruzzen geboren. Sein Vater war Offizier im Dienst Kaiser Karls V. 1569-1574 war er Soldat im Dienst der Republik Venedig und kämpfte gegen die Türken. Er verspielte sein Geld, arbeitete dann als Handlanger und trat schließlich in Venedig bei den Kapuzinern ein. Er wurde aber wegen eines bösartigen Fußleidens wieder entlassen. Im Jakobushospital in Rom fand er Heilung. Er wurde dort Krankenwärter und stieg zum Spitalmeister auf. Durch den hl. Philipp Neri fand er seinen inneren Weg und seine wahre Berufung. 1582 gründete er eine Gemeinschaft von Krankenpflegern, aus der sich der Orden der Kamillianer entwickelte. 1584 wurde er Priester. Er reformierte den Krankenhausbetrieb und die Krankenseelsorge, widmete sich auch der Sorge für die Armen und Strafgefangenen. Er starb am 14. Juli 1614 in Rom.


hl. Franziskus Solanus

14. 07. 2020


Er wurde am 10. März 1549 in Montilla  in Andalusien (Spanien), geboren und gehörte einer angesehenen Bürgersfamilie an. Nach einer glücklichen Kinderzeit besuchte er die höhere Schule der Jesuiten und machte mit 20 Jahren das Abitur und trat in den Franziskanerorden ein und wurde später zum Priester geweiht. Als 1583 in Andalusien die Pest ausbrach, stellte er sich mit einem Mitbruder in den Dienst der Kranken; er erkrankte selbst, wurde aber wieder gesund. 1590 trat er die Reise nach Südamerika an, nachdem die Franziskaner auf Bitten des spanischen Königs dorthin Missionare entsandten. Das Ziel war Lima in Peru. Auf der Reise erlitten sie Schiffbruch; nur ein Teil überlebte, nicht zuletzt deshalb, weil er sie mit Hoffnung und Gottvertrauen erfüllte. Er wurde in die Stadt Talavara entsandt, wo er die dortigen Indianer zum Glauben führen sollte. Mit der apostolischen Predigt verband er eine große Liebe zu den Menschen, denen er den Glauben brachte. Er suchte ihre Behausungen auf und verzehrte sich in Sorge um die Kranken und Betrübten, umarmte sie wie ein Vater und brachte ihnen kleine Geschenke. Zu Tausenden baten sie ihn um die Taufe. Für sich selbst war er äußerst genügsam. Seine Sorge galt auch dem schlechten Beispiel der Europäer, die die Mission gefährdeten. Er mühte sich, dass die ehemaligen Seefahrer zu einem ordentlichen Leben zurückkehrten. Später wurde er Oberer in Peru und war dort missionarisch tätig, bis er am 14. Juli 1610 verstarb. Sein Grab ist in Lima.